Futterumstellung beim Hund: So klappt der Wechsel ohne Durchfall

Die wichtigste Regel bei der Futterumstellung: langsam. Stell das Futter über 5 bis 7 Tage um, indem du dem gewohnten Futter täglich einen größeren Anteil des neuen beimischst. So kann sich die Darmflora anpassen — und du vermeidest Durchfall, Blähungen und einen Hund, der das neue Futter mit Bauchweh verknüpft.

Warum ein abrupter Wechsel Probleme macht

Die Verdauung deines Hundes ist auf sein aktuelles Futter eingespielt — bis hin zu den Darmbakterien, die genau diese Zutaten verwerten. Kommt von heute auf morgen eine völlig neue Rezeptur, ist das System überfordert. Das Ergebnis kennt fast jeder Hundebesitzer: weicher Kot, Blähungen, manchmal Erbrechen. Das heißt nicht, dass das neue Futter schlecht ist — nur, dass der Wechsel zu schnell war.

Der 7-Tage-Plan

  1. Tag 1–2: etwa ein Viertel neues Futter, drei Viertel altes — gut mischen.
  2. Tag 3–4: halb und halb.
  3. Tag 5–6: drei Viertel neues Futter.
  4. Tag 7: komplett umgestellt.

Bei sensiblen Hunden, Welpen und Senioren darfst du dir auch 10 bis 14 Tage Zeit lassen. Wird der Kot zwischendurch weicher, bleib einfach ein, zwei Tage länger auf der aktuellen Stufe, bevor du erhöhst.

Drei Fehler, die du vermeiden solltest

  1. Gleichzeitig neue Leckerlis einführen. Wenn etwas nicht vertragen wird, weißt du sonst nicht, woran es lag. Während der Umstellung: nur das gewohnte Drumherum.
  2. Beim ersten weichen Kot abbrechen. Eine leichte Reaktion in den ersten Tagen ist normal und kein Urteil über das Futter. Abbrechen und wieder zurückwechseln stresst die Verdauung doppelt.
  3. Aus Mitleid mischen, was schmeckt. Wenn der Hund das neue Futter zögerlich frisst, hilft Routine — feste Fütterungszeiten, Napf nach 20 Minuten weg — mehr als ständig wechselnde Toppings.

So macht es Fellis

Fellis ist auf Verträglichkeit gebaut: getreidefrei, mit frischem Huhn (20%) als benannter Proteinquelle, magenschonender Süßkartoffel und Inulin (FOS) für die Darmflora. 97% der befragten Kunden berichten, dass ihr Hund Fellis von Anfang an gern frisst — und 84%, dass er es besser verträgt als das Futter davor. Falls es bei deinem Hund anders ist: 30 Tage Geld-zurück, ohne Fragen.

Was passt am besten zu deinem Felli?

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

In der Regel 5 bis 7 Tage. Bei sensiblen Hunden, Welpen und Senioren lieber 10 bis 14 Tage — die Verdauung gibt das Tempo vor, nicht der Kalender.

Mein Hund hat trotz langsamer Umstellung Durchfall — was nun?

Geh eine Mischstufe zurück und bleib dort ein paar Tage. Hält der Durchfall länger als zwei, drei Tage an oder kommt Blut dazu, lass es beim Tierarzt abklären.

Kann ich Trockenfutter verschiedener Marken mischen?

Dauerhaft ist das nicht ideal, weil sich die Nährstoffprofile überlagern. Für die Übergangszeit der Umstellung ist Mischen aber genau richtig.

Mein Hund frisst das neue Futter nicht — soll ich aufgeben?

Gib ihm Zeit und Routine: feste Fütterungszeiten, Napf nach 20 Minuten wegstellen, keine Alternativen anbieten. Die meisten Hunde brauchen nur ein paar Tage. Frisst er nach einer Woche immer noch nicht, passt das Futter vielleicht wirklich nicht.

Muss ich bei der Umstellung die Futtermenge anpassen?

Ja, prüf die Fütterungsempfehlung des neuen Futters — die Energiegehalte unterscheiden sich je nach Marke deutlich. Gleiche Schaufel heißt nicht gleiche Kalorien.