Getreidefreies Hundefutter: Wann es wirklich sinnvoll ist

Getreidefreies Hundefutter ist nicht automatisch besser — aber für viele Hunde die verträglichere Wahl. Sinnvoll ist es vor allem bei sensibler Verdauung, Juckreiz oder einer nachgewiesenen Getreideunverträglichkeit. Entscheidend ist nicht, was fehlt, sondern was stattdessen drin ist: eine benannte Fleischquelle an erster Stelle, verdauliche Kohlenhydrate und eine Zutatenliste, die du verstehst.

Was „getreidefrei" wirklich bedeutet

Getreidefreies Hundefutter verzichtet auf Weizen, Mais, Gerste und Reis. Die Energie kommt stattdessen aus anderen Quellen — bei Fellis sind das Süßkartoffel, Kartoffel und Erbsen.

Wichtig zu wissen: Getreide ist für gesunde Hunde nicht grundsätzlich schlecht. Hunde können Stärke verdauen. Das Problem ist ein anderes — in vielen Futtersorten ersetzt billiges Getreide einen Teil des Fleisches. Dann steht Mais an erster Stelle der Zutatenliste, nicht Huhn. „Getreidefrei" auf der Packung sagt dir also noch nichts über die Qualität. Die Zutatenliste sagt alles.

Wann getreidefreies Futter sinnvoll ist

Bei sensibler Verdauung. Weicher Kot, Blähungen oder Bauchgrummeln nach dem Fressen können Zeichen sein, dass dein Hund das aktuelle Futter nicht gut verwertet. Ein getreidefreies Futter mit wenigen, klar benannten Zutaten macht es seiner Verdauung leichter — und dir die Suche nach der Ursache.

Bei Juckreiz und Hautproblemen. Kratzt sich dein Hund häufig, leckt die Pfoten oder hat stumpfes Fell, kann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken. Getreide gehört zu den möglichen Auslösern — neben bestimmten Eiweißquellen. Eine kürzere Zutatenliste hilft, den Auslöser einzugrenzen.

Bei Verdacht auf Allergie: zuerst zum Tierarzt. Eine echte Futtermittelallergie lässt sich nur über eine Ausschlussdiät feststellen, nicht über einen Futterwechsel auf Verdacht. Wenn dein Hund stark betroffen ist, kläre das ab, bevor du das Futter wechselst.

Nicht nötig ist getreidefrei, wenn dein Hund sein Futter gut verträgt, glänzendes Fell hat und festen Kot. Dann gibt es keinen Grund zu wechseln — gutes Futter mit Getreide ist besser als schlechtes ohne.

Woran du gutes getreidefreies Futter erkennst

  1. Fleisch an erster Stelle — und zwar benannt. „Frisches Huhn" sagt dir, was drin ist. „Tierische Nebenerzeugnisse" nicht.
  2. Offene Deklaration. Jede Zutat einzeln aufgeführt, mit Prozentangaben bei den wichtigsten. Wer nichts zu verstecken hat, versteckt nichts.
  3. Verdauliche Energiequellen. Süßkartoffel und Kartoffel liefern Energie, ohne den Magen zu belasten.
  4. Alleinfuttermittel. Das Futter muss alle Nährstoffe abdecken — Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente.
  5. Keine Füllstoffe, kein Zuckerzusatz, keine künstlichen Aromen. Was keinen Nährwert hat, gehört nicht in den Napf.

So macht es Fellis

Fellis ist getreidefrei — aus Überzeugung bei den Zutaten, nicht als Marketingwort. An erster Stelle steht frisches Huhn (20%), die Energie kommt aus Süßkartoffel und Kartoffel, dazu Lachsöl, Leinsamen und echte Kräuter wie Thymian und Brennnessel. Jede Zutat steht offen auf der Packung.

Junior (0–1 J.) Adult (1–6 J.) Senior (6+ J.)
Protein 30% 25% 24%
Fett 18% 13% 10%
Energie 3685 kcal/kg 3570 kcal/kg 2985 kcal/kg
Besonderheit Extra Protein fürs Wachstum Lachsöl für Haut & Fell Glucosamin & Chondroitin für die Gelenke

84% der befragten Kunden berichten, dass ihr Hund Fellis besser verträgt als das Futter davor. Und falls nicht: 30 Tage Geld-zurück, ohne Fragen.

Was passt am besten zu deinem Felli?

Häufige Fragen

Ist getreidefreies Hundefutter besser als Futter mit Getreide?

Nicht automatisch. Entscheidend ist die Gesamtqualität: benanntes Fleisch an erster Stelle, offene Deklaration, keine Füllstoffe. Getreidefrei ist vor allem für Hunde mit sensibler Verdauung oder Unverträglichkeiten die sichere Wahl.

Woran erkenne ich, dass mein Hund Getreide nicht verträgt?

Typische Anzeichen sind weicher Kot, Blähungen, häufiges Kratzen oder Pfotenlecken. Sicherheit gibt nur eine Ausschlussdiät beim Tierarzt — Getreide ist einer von mehreren möglichen Auslösern.

Ist getreidefreies Futter für Welpen geeignet?

Ja, wenn es als Alleinfuttermittel für Junghunde ausgelegt ist — mit mehr Protein und angepasstem Calcium-Phosphor-Verhältnis fürs Wachstum. Ein Adult-Futter reicht für Welpen nicht aus.

Wie stelle ich auf getreidefreies Futter um?

Langsam, über 5 bis 7 Tage: Misch zuerst einen kleinen Anteil des neuen Futters unter und erhöhe ihn täglich. Gerade bei sensiblen Hunden lohnt sich Geduld.

Macht getreidefreies Futter satt?

Ja. Süßkartoffel und Kartoffel liefern Energie und sättigen natürlich — dein Hund bekommt, was er braucht, ohne leere Füllstoffe.