Ältere Hunde brauchen kein Schonfutter — sie brauchen ein angepasstes Futter. Ab etwa sechs Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel: Dein Hund verbraucht weniger Energie, seine Gelenke tragen mehr Jahre, die Verdauung wird träger. Gutes Seniorfutter hat deshalb weniger Kalorien, mehr Ballaststoffe und gezielte Nährstoffe für Gelenke und Zähne — ohne dass dein Hund auf Geschmack oder Qualität verzichten muss.
Ab wann ist ein Hund ein Senior?
Als grobe Orientierung: ab etwa 6 Jahren. Der Übergang ist fließend und hängt von Größe und Rasse ab — große Hunde altern schneller als kleine. Wichtiger als das Alter auf dem Papier ist, was du beobachtest: Wird er ruhiger? Steht er morgens langsamer auf? Setzt er leichter Gewicht an? Das sind die Zeichen, dass sein Bedarf sich ändert.
Viele Hunde zeigen dabei wenig. Hunde leiden leise — gerade deshalb lohnt es sich, die Ernährung anzupassen, bevor Probleme sichtbar werden.
Was sich im Napf ändern sollte
- Weniger Kalorien. Der Energiebedarf sinkt — bei gleicher Futtermenge entsteht Übergewicht, und jedes Kilo zu viel belastet die Gelenke zusätzlich.
- Hochwertiges Protein bleibt wichtig. Ein Irrtum hält sich hartnäckig: Ältere Hunde bräuchten kaum noch Eiweiß. Tatsächlich brauchen sie gutes, verdauliches Protein, um Muskulatur zu erhalten — nur die Menge an Energie sollte sinken.
- Mehr Ballaststoffe. Eine trägere Verdauung profitiert von mehr Rohfaser — für regelmäßige, feste Verdauung.
- Bausteine für Gelenke und Knorpel. Glucosamin und Chondroitin sind natürliche Bestandteile von Knorpelgewebe und gehören in ein gutes Seniorfutter.
- Omega-3-Fettsäuren. EPA und DHA aus Lachsöl — klar ausgewiesen, nicht versteckt hinter „Öle und Fette".
- Zahnpflege mitdenken. Zahnstein und Maulgeruch nehmen im Alter zu. Spezielle Zusätze im Futter können die Zahnpflege unterstützen — das tägliche Kauen erledigt den Rest.
So macht es Fellis Senior
Fellis Senior ist für Hunde ab 6 Jahren entwickelt — getreidefrei, mit frischem Huhn (20%) als erster Zutat und dem niedrigsten Energiegehalt unserer drei Sorten, abgestimmt auf den langsameren Stoffwechsel.
| Energie | 2985 kcal/kg — angepasst an den geringeren Bedarf |
| Protein | 24% — für den Muskelerhalt |
| Fett | 10% |
| Rohfaser | 7,5% — mehr Ballaststoffe für die Verdauung |
| Omega-3 | EPA 0,2% / DHA 0,3% aus Lachsöl, klar ausgewiesen |
| Zusätze | Glucosamin & Chondroitin, Taurin, L-Carnitin, Hexametaphosphat zur Unterstützung der Zahnpflege |
Oder, wie wir es auf die Packung schreiben: Jeder Napf ist ein Tag mehr mit ihm.
Was passt am besten zu deinem Felli?
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich auf Seniorfutter umstellen?
Als Richtwert ab 6 Jahren — früher bei großen Rassen, später bei kleinen. Beobachte deinen Hund: Wird er ruhiger oder setzt leichter an, ist es Zeit.
Braucht ein alter Hund weniger Protein?
Nein — das ist ein verbreiteter Irrtum. Er braucht weniger Kalorien, aber weiterhin hochwertiges, gut verdauliches Protein, um seine Muskulatur zu erhalten.
Mein alter Hund frisst weniger — ist das normal?
Ein etwas geringerer Appetit kann zum Alter passen, weil der Energiebedarf sinkt. Frisst er aber deutlich weniger als sonst oder verweigert das Futter, lass das beim Tierarzt abklären — auch Zahnschmerzen können die Ursache sein.
Hilft Seniorfutter bei Gelenkproblemen?
Seniorfutter ersetzt keine Behandlung. Es kann aber natürliche Knorpel-Bausteine wie Glucosamin und Chondroitin liefern und über weniger Kalorien helfen, Übergewicht zu vermeiden — die größte vermeidbare Belastung für die Gelenke. Bei bestehenden Gelenkproblemen gehört dein Hund in tierärztliche Behandlung.
Wie stelle ich auf Seniorfutter um?
Wie bei jedem Futterwechsel: langsam über 5 bis 7 Tage, mit täglich steigendem Anteil des neuen Futters.


