Der schnellste Check: der Rippen-Test. Kannst du die Rippen deines Hundes mit leichtem Druck fühlen, ohne sie zu sehen, passt das Gewicht ungefähr. Musst du drücken, um sie zu finden, oder ist von oben keine Taille erkennbar, trägt dein Hund zu viel — und jedes Kilo zu viel belastet Gelenke und Herz-Kreislauf-System spürbar. Die gute Nachricht: Übergewicht ist fast immer eine Rechenaufgabe aus Futter, Leckerlis und Bewegung.
Wie Übergewicht entsteht — meist unbemerkt
- Die Schaufel lügt. Futter nach Augenmaß statt nach Waage führt fast immer zu mehr, als dein Hund braucht. Einmal abwiegen, was „eine Portion" wirklich wiegt, ist oft ernüchternd.
- Leckerlis zählen nicht mit. Kaustangen, Belohnungen und der Rest vom Frühstück sind Kalorien — bei kleinen Hunden machen ein paar Leckerlis schnell ein Viertel des Tagesbedarfs aus.
- Der Bedarf sinkt, die Portion bleibt. Nach der Kastration und mit zunehmendem Alter braucht dein Hund weniger Energie. Wer die Menge nicht anpasst, füttert jeden Tag ein bisschen zu viel.
- Billigfutter sättigt schlecht. Füllstoffe ohne Nährwert machen kurz voll, aber nicht lange satt — der Hund bettelt, der Mensch gibt nach.
So steuerst du gegen
- Futtermenge abwiegen — nach Fütterungsempfehlung fürs Zielgewicht, nicht fürs aktuelle Gewicht. Der Futterrechner auf den Fellis-Produktseiten hilft dabei.
- Leckerli-Bilanz führen. Alles, was zwischendurch gefüttert wird, von der Tagesration abziehen — oder einen Teil des Trockenfutters als Belohnung verwenden.
- Langsam abnehmen. Ziel ist ein langsamer, stetiger Gewichtsverlust über Monate, keine Radikalkur. Hungern führt nur zu Betteln und Muskelabbau.
- Bewegung steigern — angepasst an Alter und Gelenke: längere Spaziergänge, Schwimmen, Nasenarbeit.
- Beim Tierarzt gegenchecken. Vor einer Diät klären, ob nicht eine Stoffwechselerkrankung dahintersteckt — und das Zielgewicht festlegen.
So macht es Fellis
Fellis setzt auf natürliche Sättigung statt leerer Füllstoffe: hochwertiges Protein aus frischem Huhn (20%), Energie aus Süßkartoffel, dazu Ballaststoffe, die lange satt machen — kein Zucker, keine Lockstoffe. Für ältere Hunde hat Fellis Senior mit 2985 kcal/kg den niedrigsten Energiegehalt unserer Sorten, abgestimmt auf den sinkenden Bedarf. Und der Futterrechner auf jeder Produktseite sagt dir grammgenau, wie viel dein Hund braucht.
Was passt am besten zu deinem Felli?
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, dass mein Hund zu dick ist?
Rippen-Test und Taillen-Blick: Rippen sollten mit leichtem Druck fühlbar sein, von oben sollte eine Taille erkennbar sein, von der Seite eine aufgezogene Bauchlinie. Im Zweifel beim Tierarzt wiegen und einschätzen lassen.
Wie schnell darf ein Hund abnehmen?
Langsam und stetig — als grobe Richtung ein bis zwei Prozent des Körpergewichts pro Woche. Radikale Diäten bauen Muskeln statt Fett ab und gehören nicht in Eigenregie.
Soll ich einfach weniger vom gleichen Futter geben?
Moderat reduzieren ja — aber nicht endlos: Wer die Menge stark kürzt, kürzt auch Vitamine und Mineralstoffe. Besser die Leckerlis streichen, die Menge ans Zielgewicht anpassen und mit dem Tierarzt einen Plan machen.
Machen Leckerlis wirklich so viel aus?
Ja — gerade bei kleinen Hunden. Ein paar Kaustangen können einen spürbaren Teil des Tagesbedarfs ausmachen. Einfachste Lösung: einen Teil der Tagesration Trockenfutter als Belohnung verwenden.
Mein Hund bettelt ständig — hat er Hunger?
Betteln ist oft gelerntes Verhalten, kein Hungersignal. Ein sättigendes Futter, feste Mahlzeiten und konsequentes Ignorieren am Tisch sind die Kombination, die funktioniert.


